Vorteile Tagesgeldkonto
Tagesgeldkonten haben sich in den letzten Jahren zu einer sehr beliebten Anlageform entwickelt. Die Gründe hierfür sind zahlreich, denn Tagesgeldkonten weisen verschiedene Vorteile auf.
Tagesgeld - Die täglich verfügbare Anlage
Einer der am meisten geschätzten Vorteile des Tagesgeldkontos ist die tägliche Verfügbarkeit. Anders als beim Sparbuch, bei dem Anleger eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten müssen, um ihr Guthaben abheben zu können, sind Gelder auf dem Tagesgeldkonto täglich verfügbar. Auch ist die Höhe der Abhebung nicht beschränkt, auf Wunsch kann das gesamte Vermögen bar abgehoben oder aber auf das Referenzkonto transferiert werden. In der Regel steht das beantragte Geld dann in ein bis zwei Tagen auf dem Referenzkonto zur Verfügung.
Flexible Einzahlungen möglich
Doch nicht nur die Verfügung der Gelder kann flexibel gehandhabt werden, auch die Einzahlungen können Anleger nach ihren Wünschen gestalten. So kann entweder vom Privatgirokonto ein Dauerauftrag als monatliche Sparrate eingerichtet werden, einige Anbieter von Tagesgeldkonten richten auf Wunsch sogar einen Lastschrifteinzug über eine monatlich gleich bleibende Höhe ein. Daneben ist es aber auch möglich, Gelder unregelmäßig einzuzahlen, um so zum Beispiel Überschüsse am Monatsende zinsgünstig zu parken. Letztlich ist es natürlich auch möglich, gleich zur Eröffnung des Tagesgeldkontos eine größere Geldsumme zu transferieren, die dann regelmäßig verzinst wird.
Hohe Zinssätze auf Tagesgeld
Die Zinssätze der Tagesgeldkonten sind ein weiterer großer Vorteil im Vergleich zu anderen Anlageformen. Betrachtet man die Tagesgeldzinssätze stellt man fest, dass diese regelmäßig über den aktuellen Marktkonditionen für vergleichbare Fest- oder Termingelder liegen. So erhalten Anleger bei Tagesgeldkonten aktuell (Mai 2009) zwischen 2,0-4,0% p.a., ein einjähriges Festgeld hingegen rentiert lediglich mit 1,0-1,3% p.a.
Neben den vergleichsweise hohen Konditionen werden die Zinsen für Tagesgeldkonten zudem nicht nur einmal pro Jahr ausgezahlt, sondern einige Institute bezahlen ihre Zinsen monatlich. Der Zinsertrag wird dann auf das Tagesgeldkonto ausgezahlt, so dass es zu einem nicht unerheblichen Zinseszinseffekt kommt, denn die verdienten Zinsen werden wieder mit verzinst.
Die Sicherheit der Einlagen
Letztendlich schätzen viele Anleger, vor allem im Zeichen der internationalen Finanzkrise, auch die hohe Sicherheit der Tagesgeldkonten. Sie weisen weder Kursschwankungen noch Verlustrisiken aus, so dass sie vor allem für sicherheitsorientierte Anleger geeignet sind. Zwar sind die für das Konto vereinbarten Zinsen variabel, trotz dessen können Anleger bereits bei Kontoeröffnung gut planen, wie hoch der Zinsertrag ungefähr sein wird.
Tagesgeldkonten gehören zudem zu den Einlagekonten der Banken. Die Einlagen sind somit zum einen gesetzlich geschützt, zum anderen greift hier bei deutschen Instituten der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken, so dass Einlagen in Millionenhöhe gesichert sind. Doch auch bei Tagesgeldkonten ausländischer Institute ist das Risiko gering, denn auch hier sind Anleger über gesetzliche Sicherungssysteme bis zu einem bestimmten Anlagebetrag geschützt.
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