Hohe Festgeld-Zinsen bei niederländischen Anbietern

Wer sich für ein Festgeld entscheidet, erhält für einen festen Anlagebetrag einen garantierten Zins, der sich während der Laufzeit nicht verändert. Im Gegenzug ist die Anlage aber auch für diesen Zeitraum nicht verfügbar, so dass das Geld tatsächlich entbehrt werden kann.

Die möglichen Anlagezeiträume

Festgeld kann mit unterschiedlichen Laufzeiten angelegt werden. Je nach Institut wird Festgeld schon für einen Monat angeboten, aber auch drei, sechs, neun und zwölf Monate sind möglich. Dabei erhöhen sich die Zinsen in der Regel, wenn die Laufzeit sich verlängert. Anleger erhalten somit eine „Halteprämie“, denn auch die Banken haben durch längere Laufzeiten die Möglichkeit, längerfristige Kredite zu vergeben.

Ein Vergleich der Angebote lohnt sich

Festgeld wird von nahezu jeder Bank angeboten. Somit können Anleger aus zahlreichen Offerten wählen, Anbieter sind dabei nicht nur die Banken vor Ort, sondern auch die Direktbanken sowie die Autobanken, die seit Kurzem ebenfalls Anlageprodukte bieten. Auch aus dem Ausland droht Konkurrenz, vor allem niederländische Banken drängen auf den deutschen Markt. Anleger sollten vor dem Abschluss ihres Festgeldkontos jedoch nicht versäumen, die Anlageangebote. Schließlich ist es so möglich, eine um bis zu zwei Prozent höhere Rendite zu erzielen.
Der kostenlose Festgeldvergleich im Internet zeigt dabei, dass aktuell vor allem die niederländischen Institute die höchsten Zinssätze bieten. Bis zu 4% p.a. werden hier aktuell für eine Laufzeit von einem Jahr geboten – im Vergleich zu einigen deutschen Anbietern eine Renditesteigerung um 400%! Skeptikern, die jetzt auf die Sicherheit der Einlagen verweisen, sei gesagt, dass auch bei niederländischen Banken die in Europa geltende gesetzliche Einlagensicherung gilt. Durch sie sind aktuell 90%, maximal 20.000 Euro pro Anleger gesichert.

Ab Juli 2009 soll diese Sicherungsgrenze sogar auf 50.000 Euro erhöht werden. Die Niederlande haben ihren Anlegern allerdings schon jetzt eine höhere Sicherungsgrenze eingeräumt, hier sind aktuell Anlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro gesichert.

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